"Blitzsaubere Hausmannskost, in der Tat. Aber ist das schon Kult?"
Geschrieben am 21.05.2015 2015-05-21
Mutti Kreuzberg
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Restaurant
03023905496
Gneisenaustr. 67, 10961 Berlin
"North of Torstraße - NOTO"
Geschrieben am 21.05.2015 2015-05-21
Noto
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Restaurant, Bar
03020095387
Torstr. 173, 10115 Berlin
"Schnell mal ´n Snak für zwischendurch - durchaus brauchbar hier..."
Geschrieben am 20.05.2015 2015-05-20
Monis Imbiss
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Bistro, Biergarten
Fürstenwalder Allee /Grätzwalder Straße, 12589 Berlin
"Von außen unscheinbar, innen gem�..."
Geschrieben am 18.05.2015 2015-05-18
diePaula
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Restaurant
0305542777
Möllendorffstr. 48, 10367 Berlin
"Seit Jahren geschlossen"
Geschrieben am 12.05.2015 2015-05-12
Indisches Restaurant Amritsar Gaststätten, Restaurants
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03039790849
Trelleborger Straße 5, 13189 Berlin
"Hip, Hop, Top oder Flop?"
Geschrieben am 12.05.2015 2015-05-12 | Aktualisiert am 12.05.2015
Briefmarken-Weine
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Weinstube
03042025292
Karl-Marx-Allee 99, 10243 Berlin
"Syrtaki mit Tsatsiki"
Geschrieben am 11.05.2015 2015-05-11
Lindos
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Restaurant, Gasthaus
03047532005
Breite Straße 50, 13187 Berlin
"Durchschnittliche Trattoria mit Außenbereich"
Geschrieben am 09.05.2015 2015-05-09
Trattoria Vesuvio
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Restaurant, Trattoria
03042029589
Strausberger Platz 8, 10243 Berlin
"Wenn nur der Service besser wäre..."
Geschrieben am 09.05.2015 2015-05-09
Brel
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Restaurant
03031800020
Savignyplatz 1, 10623 Berlin
"Hard Rock Cafe - mitten auf dem Ku-Damm"
Geschrieben am 09.05.2015 2015-05-09 | Aktualisiert am 09.05.2015
Hard Rock Café Berlin
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Restaurant, Cafe, Kneipe, Erlebnisgastronomie
030884620
Kurfürstendamm 224, 10719 Berlin
"Netter typischer Italiener mit freundlichem Service..."
Geschrieben am 09.05.2015 2015-05-09 | Aktualisiert am 09.05.2015
Trattoria a'Muntagnola
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Restaurant
0302116642
Fuggerstraße 27, 10777 Berlin
"Hier ist man in einer anderen Welt - gehoben, edel, stilsicher..."
Geschrieben am 09.05.2015 2015-05-09
Heising
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Restaurant
0302133952
Rankestraße 32, 10789 Berlin
"Beliebter Italiener im Kiez"
Geschrieben am 09.05.2015 2015-05-09
Ristorante Latino
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Restaurant, Pizzeria
0303124046
Uhlandstr. 4, 10623 Berlin
"Beste Curry-Wurst in diesem Stadtteil (KaDeWe / Gedächtniskirche)"
Geschrieben am 06.05.2015 2015-05-06
Fritz & Co
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Imbiss
0308537055
Wittenbergplatz 5, 10789 Berlin
"Bergmannstraße auf'm Kiez - eine tolle Atmosphäre"
Geschrieben am 06.05.2015 2015-05-06
Kaffee am Meer
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03069001367
Bergmannstr.95, 10961 Berlin
"Gutes, interessantes, asiatisches Restaurant Nahe dem Alex und kein Touristenlokal!"
Geschrieben am 06.05.2015 2015-05-06 | Aktualisiert am 06.05.2015
Restaurant Prince
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Restaurant
493070093967
Rosa-Luxemburg-Straße 9–11, 10178 Berlin
"Wechsel an der Spitze im HUGOS"
Geschrieben am 01.05.2015 2015-05-01
Hugos Restaurant
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Restaurant, Hotel, Sternerestaurant, Sternehotel
03026020
Budapester Straße 2, 10787 Berlin
"Neuer Sous Chef im Restaurant"
Geschrieben am 30.04.2015 2015-04-30
Restaurant Le Faubourg
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Restaurant
0308009997700
Augsburger Str. 41, 10789 Berlin
"Lichterfelde ist Gott sei Dank nicht Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Mitte"
Geschrieben am 27.04.2015 2015-04-27 | Aktualisiert am 27.04.2015
Frau Lüske Kaffeehaus
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Biorestaurant, Bäckerei, Cafe
03086200480
Baselerstrasse 46, 12205 Berlin
"Rundum-Service inklusive"
Geschrieben am 26.04.2015 2015-04-26 | Aktualisiert am 30.04.2015
Xxenia im Pullmann Schweizerhof
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Restaurant, Hotel
03026960
Budapester Str. 25, 10787 Berlin
















Diesen Vorwurf kann man der puristischen Homepage sicher nicht machen: Schwarz - weiß - wenig rot. Angaben zu Lage, Kontakt und Öffnungszeiten. Zwei Sätze zur Philosophie (gutbürgerlich, regional, selbstgemacht - kann ich alles bestätigen). Drei beispielhafte Gerichte (Käsespätzle, Maultaschen, Rindergulasch). That's it. Keine Galerie, keine Events, kein Gesülze. (Man vergleiche die HP von Nobelhart&Schmutzig - was für ein selbst beweihräucherndes Gelaber...). Aber auch keine Speisekarte. Wobei - die drei genannte Gerichte sind ja schon 60% der Karte. An der Wand im Laden kommen nur noch Blattsalate und Crème Brûlée dazu.
Die Tafel mit den Tagesangeboten bleibt dieser Konzentration treu: Als Vorspeise Spargelcremesuppe mit Korianderbrot und Schwarzwälder Schinken. Zwei Hauptgerichte: Beelitzer Spargel mit kleinen Kartoffeln und grüner Soße optional Lummerkalb oder Backhändl mit Kartoffel-Gurken-Salat. Dessert: Zimtparfait mit Kompott.
Getränke ähnlich: Eine feste Karte an der Wand über der Theke mit 10-12 Positionen, darunter leider kein Wein. Wurde auch nicht angeboten, als ich den Spargel aus der Sandbüchse Preußens als Suppe und Hauptgang - natürlich mit dem Kalbsfilet - orderte. Dann also ein helles Bier aus dem Oetker-Konzern (Tucher) unter "Aufsicht" des Klosters Scheyern gebraut. Süffig-süße Würze mit wenig Hopfen, kannte ich nicht, hat mir gut geschmeckt.
Vorab wird Korianderbrot gereicht ohne etwas dabei. Und einen Dip etc. braucht es auch nicht bei diesem außerordentlichem Produkt. Vier reelle Scheiben wunderbar duftend, warm, an den Seiten knusprig und mit einem herrlichen Duft. Auch der Geschmack weist deutlich auf die verwendeten Gewürzsamen. LANGE kein so tolles Brot gegessen. Chapeau!
Die Vorspeise war ebenfalls sehr gut. Für eine Cremesuppe von durchaus leichter Konsistenz, ohne wässrig zu sein. Keine Spargelstücke, aber gut wahrnehmbarer Geschmack. Darin etliche Streifen vom Schinken, die gerade die richtige Größe zum löffeln hatten und als Einlage in der proteinhaltigen Suppe weich und mild geworden waren, ohne ihren rauchigen Charakter zu verlieren. Das klassische Duo Spargel/Schinken hier in einer sehr gut gelungenen Kombi. Dazu zwei Schlieren Bärlauchpesto, das in dieser Dosierung einen gelegentlichen, angenehm kräftigeren Kontrast setzte. Auch hier großes Lob.
Zum Hauptgericht wurden Blattsalate in einer hausgemachten Cocktailsauce serviert, die leicht pikant war. Die Salatblätter - Eisberg war nicht dabei - waren untadelig frisch, hätten aber vielleicht einen Tick kleiner sein dürfen. Schwieriger noch, dass auf dem schon beachtlichen Turm frische Radieschenschnitze, Kresse und Petersilie drapiert waren. Konzentration war gefragt.
Erst recht beim Hauptgericht. Zunächst eine Überraschung: Statt der erwarteten Medaillons kam das Kalbfleisch nach Art eines Tafelspitz daher, vier Scheiben jeweils von der Dicke eines großzügigen Aufschnitts. Kühl, schön mürbe und trotzdem noch leicht saftig. Das passte sehr gut zu den vier sehr, sehr dicken Stangen (ich schätze, deutlich über 25mm - nach dem Schälen). Die Dicke ließ die Stangen etwas zu fest aus dem Kochwasser kommen und ging ein wenig zu Lasten des Geschmacks. Der war gut, aber auch nicht überragend. Es war aber auch nicht der erste Spargel,der Saison, die zudem ja noch jung ist. Die kleinen Kartoffeln waren gut gegart und geschmacklich ebenfalls o.k. Dazu noch eine ebenfalls selbst gemachte grüne Sauce, aus der der Kerbel etwas heraus schmeckte und so wäre es ein wunderbares Spargelgericht gewesen. Leider blieb der Koch seinem Hang zum Bombast treu (aus der Küche ertönte derweil etwas wie Rammstein in englisch). Über die grüne Sauce wurde nochmals Bärlauchpesto gegeben, das war eindeutig zu viel an kräftigem Geschmack für den Spargel. Ebenso, wie an Dekor. Lauchringe die Menge, grün und weiß, glatte Petersilie und drei Kirschtomaten. Letztere nicht reflexhaft, weil ja jedes Tellergericht in Deutschland entsprechend zu verzieren ist, sondern durchaus gewollt, da sie heiß und etwas geschmolzen waren. Die Säure passte nun überhaupt nicht zum Gericht.
Zuviel gewollt und damit ein gutes Gericht verschlimmbessert.
Es war der vorletzte Abend vor drei Tagen Schließzeit ab 1. Mai. Vielleicht hat das zu einem Alles-muss-raus-Effekt geführt. Dachte ich und bin die nächste Woche gleich nochmal hin. Immerhin statt der halbtoten Tulpen nun frische Kamille. In den Lautsprechern und auf dem Teller erneut Immer-feste-druff! Der Spargelsalat mit Entenbrust von einem Matterhorn der schon bekannten Blattsalate begleitet. Auf den Maultaschen geschmelzte Zwiebeln, Petersilie und reichlich Schnittlauch. Da ich nicht nochmals den vorgesehenen Blattsalat als Beilage wollte, fragte ich nach einer kleinen Portion Wurzelgemüse, der Beilage eines Tagesgerichts. Kein Problem, auch den Linsensalat, eine weitere Beilage könne ich probieren. Aber gern! Dass beides mit großer Kelle auf die armen Maultaschen gehäuft wurde, hatte ich nicht erwartet. Schön ist anders. Insgesamt fielen die Gerichte etwas gegenüber dem ersten Besuch ab. Der Spargelsalat aus dünnen, in einer leicht pikanten Vinaigrette marinierten Abschnitten. Gerade die rechte Bissfestigkeit. Die geräucherte Entenbrust zu dieser Art Spargel nicht zu kräftig, schön rosa und zart. Salat wie bekannt.
Die hausgemachten Maultaschen mit klassischer gekräuterter Kalbsbrät-Füllung waren sehr flau. Allerdings schön locker. Der Teig nur an einer Stelle etwas dick geraten. Auch die Zwiebeln blieben nicht nur farblich blass. Weich schon, aber weder Süße noch Röstaromen. Muss das in Schwaben so? Handwerklich aber gut gemacht. Die Wurzeln waren eher mein Fall. Bestehend aus Kohlrabi, Karotten und (leider) auch Sellerie waren sie jeweils auf den Punkt gegart und geschmacklich überzeugend.
Ein positiver Effekt war, dass ich auf Nachfrage doch die "Weinkarte" des Hauses erhielt, eine leere Flasche, die anstelle eines Etiketts eine Banderole mit den handgeschriebenen Angeboten. Muss du halt finden, Gast! Wer nicht fragt, bleibt dumm...
Was überhaupt für den Service als solchen gilt. Ein sehr freundlicher Mann, sicher einer der drei Gesellschafter. Nur halt seeeeehr zurückhaltend. Auf Nachfrage alles gerne, kein Problem, siehe z. B. die Beilagen. Auch ein noch nicht auf der "Karte" verzeichnete Wein wurde angeboten. Den eigentlich nur als Piccolo verfügbaren Sekt bekomme ich auch offen als 0,1l. Nach der Zufriedenheit wurde auch gefragt, aber ansonsten: Nur schnell weg vom Gast, bloß nicht stören. Vielleicht rührt die Unsicherheit, dass er nicht vom Fach ist? Irgendwann bat ich um Feuer, damit ich die Kerze selbst entzünden konnte... Hat er aber verstanden.
Sehr sauber war's. Die Toiletten können den Altbau nicht verleugnen, waren aber nicht nur sauber, sondern rein und auch noch am späteren Abend von frischem Duft. Sehr angenehm.
Das PLV ist gut. Die Maultaschen kommen regelmäßig auf 10,9€, der Spargel mit Kalbfleisch war preismäßig die Spitze mit 17,9€. Suppe zu 5,5€ und Salat mit Entenbrust für 6,9€ günstig. Der noch nicht auf der Karte verzeichnete Grauburgunder entpuppte sich als ein Ortswein von Gutzler aus Rheinhessen für 5,6€ das 0,2l Glas und war o.k., mehr aber nicht. Das kleine Glas Sekt kam auf 3,5€ und das 0,5l "Kloster"Bier auf 3,3€. Überhaupt nicht überzogen, das war angenehm.
Ich schwanke, ob ich eine Empfehlung aussprechen soll. In einer Gruppe mit guter Laune kann es bestimmt recht witzig sein. Ambitionierte Hobbyköche werden nicht überrascht. Andere erhalten gute Hausmannskost aus frischen Zutaten. Wie bei Mutti halt...