Aufgrund der erfreulich vielen Reservierungen und der damit drohenden Überfüllung, bitten wir alle Gäste die nicht reserviert haben, unser Lokal in Tauberbischofsheim heute bitte VOR 18 Uhr oder erst NACH 20 Uhr aufzusuchen.
Jeder Gast bis 18 Uhr erhält ein Heißgetränk zu seinem Burger gratis!
Also besser gleich ins Ionis.
#Tauberbischofsheim #Ionis #Burgerporn #etepetete #essengehen #Burgerbaukasten #Deinionis... Mehr lesen
Aufgrund der erfreulich vielen Reservierungen und der damit drohenden Überfüllung, bitten wir alle Gäste die nicht reserviert haben, unser Lokal in Tauberbischofsheim heute bitte VOR 18 Uhr oder erst NACH 20 Uhr aufzusuchen.
Jeder Gast bis 18 Uhr erhält ein Heißgetränk zu seinem Burger gratis!
Geschrieben am 25.08.2018 2018-08-25| Aktualisiert am
25.08.2018
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Ein letztes Mittagessen vor unserer Abreise führte uns in die Weinstuben des zweiten berühmten, ortsansässigen Spitals. Nachdem wir uns im Weinladen an der Ecke mit Bocksbeuteln eingedeckt hatten, ließen wir uns in der altmodisch gestalteten Gaststube nieder, die sich mit der Zeit mit Publikum jenseits des Renteneintrittsalters gut füllte. Im Sommer ist ein Besuch der Terrasse, die abseits der Straße nett im Innenhof gelegen ist, sicher empfehlenswert.
Der kurz angebundene, jedoch höfliche und korrekte Kellner brachte nach kurzer Wartezeit das bestellte Essen, für Herrn Stadt das Paar Fränkischer Bratwürste mit Bratkartoffeln, für Frau Land die bunten Pestonudeln mit frischem Schwenkgemüse und Cocktailtomaten (13,90 €).
Die Würste waren leider viel zu fettig, die Bratkartoffeln zwar nicht wirklich kross, aber da hat man an anderer Stelle auch schon deutlich Schlechteres auf den Teller bekommen, so zumindest in Ordnung. Dazu gab’s Senf aus der Packung. Naja… die minimalistische Salatgarnitur konnte hier jedenfalls auch nichts retten.
Die Nudeln hingegen waren mit ausreichend (selbstgemachtem?) Pesto wirklich sehr schmackhaft, das diverse angebratene Gemüse (bunte Paprika, Tomaten, Zuckerschoten, Romanesco) noch knackig und durchweg frisch - so, wie es sein soll. Die Portion war ausreichend und die ganze Darbietung moderner, als das Ambiente vermuten ließ.
Zum Abschluss unserer Reise bot das Juliusspital somit ein Wechselbad der Gefühle. Gutbürgerliche Küche will immer noch gekonnt sein - hoffentlich verlässt man sich hier nicht zu sehr auf die alteingesessene Stammkundschaft oder die Touristen, die dem Namen des Traditionshauses blind folgen.
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Ein letztes Mittagessen vor unserer Abreise führte uns in die Weinstuben des zweiten berühmten, ortsansässigen Spitals. Nachdem wir uns im Weinladen an der Ecke mit Bocksbeuteln eingedeckt hatten, ließen wir uns in der altmodisch gestalteten Gaststube nieder, die sich mit der Zeit mit Publikum jenseits des Renteneintrittsalters... mehr lesen
3.0 stars -
"Kurzurlaub in Franken - Teil 5: Der nicht ganz so krönende Abschluss" StadtLandGenussUm den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Ein letztes Mittagessen vor unserer Abreise führte uns in die Weinstuben des zweiten berühmten, ortsansässigen Spitals. Nachdem wir uns im Weinladen an der Ecke mit Bocksbeuteln eingedeckt hatten, ließen wir uns in der altmodisch gestalteten Gaststube nieder, die sich mit der Zeit mit Publikum jenseits des Renteneintrittsalters
Geschrieben am 19.08.2018 2018-08-19| Aktualisiert am
19.08.2018
Besucht am 04.10.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 103 EUR
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Nach einem anstrengenden Aufstieg zum Käppele sowie zur Festung Marienberg (der Weg lohnt sich - die Aussicht ist super!) freuten wir uns auf den Abend, denn wir hatten schon mittags einen Tisch in der Alten Mainmühle reserviert. Direkt am Main und der darüber führenden Alten Brücke gelegen, ist die Mainmühle die erste Anlaufstelle für Touristen, die sich ein Glas Weißwein mitnehmen und den Abend auf der Brücke ausklingen lassen. Die ganzjährig zur Brücke hin geöffnete Loggia der Mainmühle ist dafür ideal und hat einen Bistro-ähnlichen Charakter, dominiert von rustikalen Holzmöbeln. Folgt man der Treppe nach oben, gelangt man in den Schober, wo in offener Küche gekocht wird. Das besondere Ambiente ergibt sich aus der gelungenen Mischung von Backsteinwänden und hohen Holzdecken, die von alten (oder auf alt gemachten) Metallvorrichtungen geziert wird. Die Loggia wird bei kühleren Temperaturen mit einem Holzofen beheizt, sodass es nicht zu kalt wird - die offene Küche wärmt hier aber zusätzlich ordentlich. Es gibt zudem einen Balkon, der über den Main ragt; aufgrund des bereits fortgeschritten herbstlichen Wetters wählten wir allerdings lieber einen Platz im Restaurantinneren.
Als Aperitif sollte es für uns beide ein fruchtig-spritziger Limetten-Erdbeer-Secco zu 4,90 €/Glas sein. Sehr lecker, für Herrn Stadt als Liebhaber herberer Aperitifs vielleicht etwas zu süß. Trotzdem eine gelungene Einstimmung für den Abend.
Unsere überaus kompetente und herzliche Bedienung, die uns auch seitdem sehr positiv in Erinnerung geblieben ist, brachte sodann die Vorspeise, für Herrn Stadt in Form einer Kokoskürbissuppe mit Flusskrebsschwänzen (6,00 €), für Frau Land ebenfalls saisonal angemessen als kleinen Feldsalat im Kartoffeldressing mit Wildschweinschinken und Walnüssen (12,90 €).
Die fruchtige, gut abgeschmeckte Suppe stimmte gut auf den Herbst ein, auch wenn die zarten Flusskrebsschwänze erwartungsgemäß nicht nur optisch, sondern leider auch geschmacklich in der Suppe untergingen.
Der Salat war üppig mit Schinken belegt, dessen herrliches Aroma vom Kartoffeldressing gut eingefangen wurde und so nicht überhandnahm. Die Anrichtung war hier, wie allgemein in der Mainmühle, eher simpel gehalten - dies fügte sich aber auch gut ins rustikale Ambiente ein. Der einfache Salat war in Ordnung.
Zur Hauptspeise durfte es dann zünftig-fränkisch zugehen, bei Herrn Stadt mit einem Rehragout an Pfifferlingen, Preiselbeeren und Polenta (18,00 €). Das Fleisch war nicht so üppig vorhanden wie erwartet und schwamm etwas in der kräftigen Sauce, bei der das Reh allerdings geschmacklich mithalten konnte. Der resultierende sehr intensive Geschmack war etwas zu viel des Guten, woraufhin Herr Stadt sich zum Wein rettete. Die 2015er Cuvée aus Pinot Noir und Domina vom ortsansässigen Weingut am Stein (0,25 l/6,90 €) konnte die Intensität des Wilds erfreulicherweise abmildern. Die Polenta wäre ohne die Sauce etwas trocken dahergekommen, war darin getränkt jedoch in Ordnung. Die Pfifferlinge sowie der schmelzende Klecks Sauerrahm waren nicht weiter auffällig.
Als regionale Spezialität kam bei Frau Land das „Fränkische Hochzeitsessen“ auf den Teller. Drei große Scheiben zartes Tafelspitz wurden in einer milden Meerrettichsauce serviert - der frisch darüber geriebene Meerrettich gab noch einiges an Geschmack, wenn auch erstaunlicherweise kaum Schärfe dazu. Die Bandnudeln an knusprigen Semmelbröseln waren schön buttrig, die üblichen Preiselbeeren rundeten das Gericht mir ihrer Süße ab. Insgesamt hätten sowohl die Nudeln als auch die in ihrer Gesamtheit etwas schwere Soße mehr Würze vertragen können; das Fleisch war jedoch von sehr guter Qualität und für 16,90 € insgesamt mehr als preiswert. Der im Weinrömer gereichte Federweiße zu 3,70 € dazu erfrischend.
Wie auch ein Blick an den Nachbartisch bestätigte, an dem eine britische Männerrunde sich an ihren Haxen erfreute, sind die Portionen hier durchweg ordentlich. Also kein Touri-Nepp, sondern eine ordentliche Mahlzeit für den ausgehungerten Wanderer.
Der süße Abschluss kam bei Herr Stadt sodann in Form des „Mainmühlen Genuss“: 6 leckere hausgemachte, (teils) alkoholhaltige Mainmühlenpralinen (8,00 €).
Frau Land erfreute sich währenddessen an einem mit Secco aufgegossenen Birnensorbet (4,90 €), dessen herbe Süße gut mit dem sprudeligen Schaumwein harmonierte und eine angenehme Erfrischung nach dem eher schweren Hauptgang darstellte.
Zum Digestif bedienten wir uns an der großen Auswahl angebotener Obstbrände. Für 4,20 € bekam Herr Stadt den intensiven, holzfassgereiften Schnaps von der Walnuss aus der Destillerie Gößwein aus Thüngersheim. Der Holunderbrand von Frau Land aus demselben Hause konnte trotz Auszeichnung mit der Fränkischen Goldmedaille leider nicht überzeugen - kaum Eigengeschmack, der Alkohol überlagerte fast alles andere. Dies tat dem schönen Abend aber letztendlich keinen Abbruch.
Fazit: Gutes PLV in prominenter Lage, schmackhaftes fränkisches Essen in schönem Ambiente.
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Nach einem anstrengenden Aufstieg zum Käppele sowie zur Festung Marienberg (der Weg lohnt sich - die Aussicht ist super!) freuten wir uns auf den Abend, denn wir hatten schon mittags einen Tisch in der Alten Mainmühle reserviert. Direkt am Main und der darüber führenden Alten Brücke gelegen,... mehr lesen
Alte Mainmühle
Alte Mainmühle€-€€€Restaurant, Weinstube, Biergarten, Ausflugsziel093116777Mainkai 1, 97070 Würzburg
4.0 stars -
"Kurzurlaub in Franken - Teil 4: Das Wandern ist des Müllers Lust" StadtLandGenussUm den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Nach einem anstrengenden Aufstieg zum Käppele sowie zur Festung Marienberg (der Weg lohnt sich - die Aussicht ist super!) freuten wir uns auf den Abend, denn wir hatten schon mittags einen Tisch in der Alten Mainmühle reserviert. Direkt am Main und der darüber führenden Alten Brücke gelegen,
Vor unserer Tür ist zwar eine kleine
Baustelle aber die Zufahrt zum Ionis ist natürlich für euch frei.
Also auch während der Baustelle besser gleich ins Ionis :-)
Vor unserer Tür ist zwar eine kleine
Baustelle aber die Zufahrt zum Ionis ist natürlich für euch frei.
Also auch während der Baustelle besser gleich ins Ionis :-)
Geschrieben am 13.08.2018 2018-08-13| Aktualisiert am
13.08.2018
Besucht am 12.08.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
Ab in den Urlaub – es geht nach Frankfurt. Autobahn – Mittagszeit- Hunger. Also was machen, Raststätten meiden wir. Ab von der Autobahn nachfahren und schauen was es auf dem Weg gibt um nicht großartig umfahren zu müssen. Die Ausfahrt Würzburg Kist die Umleitungsschilder genommen und nach dem zweiten Kreisel kommt auch schon die Ortschaft. Hier kurz reingefahren saben wir einen Aufsteller gesehen, Biergarten im Hinterhof. Schnell auf den paar Parkplätzen vorm Haus geparkt und Spotzls Zigarettenpause für den Chek der Speisekarte genutzt. Mittagstisch ab 11.30 Uhr, Karte liest sich nicht schlecht also ab in den Biergarten. Vorne am Eingang gibt es ins Gasthaus rein 2 Stufen. Wir begaben uns ums Haus rum in dem Biergarten der ebenerdig liegt. Von dort aus gibt es dann einen Eingang zu den Toiletten wo man aber 6 Stufen nach oben überwinden muss. Hier im Hinterhof gibt es auch noch einige Parkplätze.
Service
Wir betraten den Biergarten und es war niemand zu sehen. Wir suchten uns einen Platz aus und warteten erst mal. Es saßen schon Gäste da die anscheinend auch schon am warten waren. Es kam eine Dame in Alltagskleidung und hatte zwei Speisekarten dabei. Nun sah sie uns als neue Gäste und teilte die beiden Karten unter den zwei Tischen auf. Nebenbei stellte sie auch noch einen Aschenbecher an den Tisch. Wir hatten Glück uns reichte sie nach einiger Zeit noch eine zweite nach und meinte dabei – Getränke-. Da sich in der Speisekarte keine Getränke Auflistung befindet bestellten wir da wir durstig waren. Die Getränke ließen nicht lange auf sich warten und sie meinte – haben sie schon gewählt-. Wir gaben die Bestellung auf und nach kurzer Zeit kam der Salat und das Besteck an den Tisch mit einem bitte schön. Die Essen ließen eine Zeitlang auf sich warten und wurden zu unterschiedlichen Zeiten serviert. Es gab die Ansage vom Gericht und ein bitte schön. Das war es auch bis wir eine ganze Zeitlang vor leeren Tellern saßen. Nun war ein neues Gesicht da, die auch als Bedienung erkennbar war durch den schwarzen Bistroschurz und Bedienungsgürtel. Sie fragte sehr freundlich nach , ob es uns geschmeckt hat und ob sie wir noch einen Wunsch hätten und sie uns noch was bringen darf. Da wir mitbekommen haben wie lange es dauert wenn man mitteilt dass man zahlen möchte und dieses über die Bühne geht orderten wir gleich die Rechnung. So war es auch, in Ruhe ausgetrunken, der Reihe nach die Toiletten besucht, Spotzl eine geraucht und nach ca. 10 Minuten kam sie auch mit en Bon an den Tisch. Sie legte ihn an den Tisch und nannte den Betrag . Sie bedankte sich und wünschte uns noch einen schönen Sonntag. Es gab keine Begrüßung oder Verabschiedung und ansonsten war der Service sehr spärlich bei langen Wartezeiten. 1 Stern.
Essen
Es gibt hier eine Speisekarte mit festen Klarsichthüllen Seiten wo man die Blätter einschiebt. Vorne drauf gibt es die ganzen Daten vom Gasthaus. Es gibt hier verschiedene Gerichte und zusätzlich eine Tageskarte. Für die kleinen Gäste ist ein Sparte vorhanden auch an die Vegetarier wird gedacht. Sie ist nicht zu überladen mit Gerichten, Getränke findet man aber in der Karte nicht.
Wir hatten zwei alkoholfreie Weizen zu je 3,30 € , Schweinelendchen „ Allgäuer Art“ zarte Schweinelendchen mit Käse gefüllt, dazu Croquetten ( steht genauso in der Karte) und Salat für 15,90 € und Rinderbraten mit Klößen und Salat für 13,90 €
Der Salat bestand aus gemischten Blattsalaten, Krautsalat, Gelberüben, Gurken, etwas Radischen, Kresse und Sonnenblumenkernen. Das Dressing war sehr lecker. Eine Klasse ausgewogenes Säure Verhältnis , es war mit Zwiebelstückchen und Dill verfeinert. Oben gab es noch einen Klecks Art Sauerrahmdressing drauf. Es war ausreichend Dressing vorhanden und jeder Salat hatte von Haus aus schon welches abbekommen. So lecker kann es weiter gehen.
Beim Rinderbraten gab es zwei Scheiben und eine kleinere Scheibe zartes saftiges Fleisch auf dem Teller. Man konnte es fast ohne Messer zerteilen. Geschmacklich gab es auch nichts zu meckern und die Soße dazu hatte einen schönen kräftigen würzigen Geschmack. Sehr lecker. Der Kloß war mit Brotkern gefüllt und oben drauf gab es Bröselschmelze. Er schmeckte dezent nach Kartoffeln und für uns war er sehr weich, mögen wir nicht so gerne. Auch fehlte uns die Struktur das man noch was von den Kartoffeln erkennen kann.
Die Lendchen waren auch sehr zart und saftig gebraten. Der Käse war schön zerlaufen und hatte einen dezenten würzigen Geschmack. Sie waren auch schön gewürzt worden. Die Soße hier auch sehr lecker. Leicht rahmig nicht zu flüssig, klasse kräftig abgeschmeckt mit einen schönen , wir vermuten, Cognac Note. Wir waren begeistert.
Die Kroketten wurden in einem extra Schälchen serviert, was wir sehr schön fanden. Hier vermuten wir ein Fertigprodukt. Sie waren vom Geschmack her nicht so gehaltvoll. Frittiert waren sie sehr schön knusprig und auch nicht fettig.
Vom Fleisch und den Soßen waren wir begeistert, bei den Beilagen fehlte uns ein wenig was . Schön hier das es vorgewärmte Teller gibt. 4 Sterne
Ambiente
Vom Parkplatz aus geht es direkt in den Hinterhof. Es ist leider nur dezent mit paar Blümchen abgeschirmt. Hier würde uns etwas mehr Ruhe besser gefallen. Vielleicht ist es aber auch so gewollt. Es waren anscheinend viele Einheimische Gäste vor Ort und die im inneren gespeist hatten konnten sehen wer im Biergarten sitzt und einen kleinen Ratsch abhalten. Es gibt hier die typische Brauerei-Biergarten-Bestuhlung in brauner Variante. Es liegen überall Sitzkissen in blau-weiß kariert aus, sehr schön zum sitzen als nur auf dem Holz. Deko Elemente aus der Landwirtschaft gibt es rund herum und viele Pflanzen. Der Bereich zum Eingang von der Küche ist mit viel grünen Efeu bewachsen, das man gar nicht viel davon sieht, alles schön abgeschirmt. Beschattet wird alles durch große blaue Sonnenschirme.
Auf dem Tisch gibt es ein blaues Deckchen und darauf eine Pflanze in einen blauen Übertopf. Der Aschenbecher wird erst gebracht wenn er gebraucht wird. Das Besteck ist in einer sehr dünnen , kleinen weißen Serviette eingerollt. Die Serviette hat uns jetzt nicht so gefallen wie der einzusehende Parkplatz, ansonsten sehr gemütlich.4 Sterne
Sauberkeit
Im Biergarten war alles sauber auch sonst alles. Auf den Toiletten die üblichen Staubspuren aber minimal vertreten. 4,5 Sterne
Zusätzliche Anmerkung. Den Beleg gleich kontrollieren. Gerade bemerkt beim Foto machen vom Bon zum verifizieren habe ich gesehen es wurden uns 3 alkoholfreie Weizen berechnet.
Ab in den Urlaub – es geht nach Frankfurt. Autobahn – Mittagszeit- Hunger. Also was machen, Raststätten meiden wir. Ab von der Autobahn nachfahren und schauen was es auf dem Weg gibt um nicht großartig umfahren zu müssen. Die Ausfahrt Würzburg Kist die Umleitungsschilder genommen und nach dem zweiten Kreisel kommt auch schon die Ortschaft. Hier kurz reingefahren saben wir einen Aufsteller gesehen, Biergarten im Hinterhof. Schnell auf den paar Parkplätzen vorm Haus geparkt und Spotzls Zigarettenpause für den Chek... mehr lesen
Zum Hirschen
Zum Hirschen€-€€€Gasthaus093061350Hauptstraße 2, 97270 Kist
4.0 stars -
"Die Abfahrt hat sich fürs essen gelohnt, sehr leckeres Fleisch" manowar02Ab in den Urlaub – es geht nach Frankfurt. Autobahn – Mittagszeit- Hunger. Also was machen, Raststätten meiden wir. Ab von der Autobahn nachfahren und schauen was es auf dem Weg gibt um nicht großartig umfahren zu müssen. Die Ausfahrt Würzburg Kist die Umleitungsschilder genommen und nach dem zweiten Kreisel kommt auch schon die Ortschaft. Hier kurz reingefahren saben wir einen Aufsteller gesehen, Biergarten im Hinterhof. Schnell auf den paar Parkplätzen vorm Haus geparkt und Spotzls Zigarettenpause für den Chek
Geschrieben am 30.07.2018 2018-07-30| Aktualisiert am
30.07.2018
Besucht am 04.10.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Den ersten Morgen in Würzburg verbrachten wir mit der Besichtigung der berühmten Residenz, die nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe ist. Sowohl der umfangreiche Hofgarten, der frei zugänglich ist, als auch die kostenpflichtige Führung waren den Besuch durchaus wert. Doch genug vom Touristenprogramm, hin zur kulinarischen Erkundung der Stadt…
Zur Stärkung für das Nachmittagsprogramm kehrten wir in die Weinstuben des Bürgerspitals ein, das den Wasserschaden offenbar erfreulich schnell beseitigen konnte und wieder geöffnet war. Zunächst die einzigen Gäste, nahmen wir im Herzstück des Spitals, den Arkaden, Platz. Zwischen den Säulen saß man leider etwas verloren gefühlt mitten im Raum, konnte durch hübsche Bogenfenster jedoch in den Innenhof blicken, der in lauen Sommernächten sicherlich zum langen Verweilen einlädt.
Die Küche des Bürgerspitals wird über Würzburgs Stadtmauern hinweg gepriesen, und dies offenbar nicht zu Unrecht, wenn man sich bloß die Vita des Küchenchefs Alexander Wiesenegg betrachtet. Unsere Erwartungen waren deshalb gehoben, und so bestellten wir gespannt den ausgewiesenen Aperitif namens „Rosengarten“ zu 6,00 € pro Glas. Die aufwändige Mischung aus Rosenlikör, Rosensirup, Rhabarbersaft, Grapefruit Bitter und frischer Minze war nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch geschmacklich ein Genuss. Die Verwendung von Rosenaromen bietet ja manchmal die Gefahr, dass der Geschmack etwas ins Seifige abdriftet, so aber nicht hier. Durch den Bitter wurde das Aroma herrlich ausbalanciert und war erfrischend und mild zugleich.
Da wir für Abends Größeres vorhatten, begnügte sich Herr Stadt zum Essen mit dem Tatarbeefsteak gebraten, serviert mit Kartoffelsalat und Röstzwiebeln (11,90 €). Die Röstzwiebeln waren dabei schön geschmort, die würzige Sauce schmeckte. Der solide Kartoffelsalat war nicht mehr als gewöhnlich, der Beilagensalat schwamm leider in der Bratensauce und hatte daher keinerlei Eigengeschmack.
Frau Land orderte das geräucherte Forellenfilet mit Butter, Toast und Sahnemeerrettich für 7,70 €. Die Speisekarten der Würzburger Gastronomie sind ja gesäumt von Süßwasserfischen verschiedenster Art, weswegen wir uns eine Kostprobe natürlich nicht entgehen lassen wollten (auch wenn es für einen Besuch in der „Schiffbäuerin“ zeitlich leider nicht mehr gereicht hat). Im Bürgerspital kam der Fisch jedoch leider enttäuschend daher: die Forelle zu schwach geräuchert, kaum Eigengeschmack, der Sahnemeerrettich für den Geschmack der Esserin zu mild. Das Beste war noch der handwerklich solide "zubereitete" Toast - schade. Vor lauter Enttäuschung haben wir heute leider kein Foto für euch. Vielleicht ist zu dem günstigen Preis in der Mittagszeit nicht mehr drin, von einem Gasthaus mit Renommee und Tradition hatten wir jedoch mehr erwartet.
Der halbe Liter Wasser wurde für 3,80 € abgerechnet, der nicht so süße Federweiße zum Essen für 3,50 €. Getränkepreise also durchaus in Ordnung. Der Herr, der uns zuerst bediente, war sehr nett und uns zugewandt, das Essen kam sehr schnell - vielleicht zu schnell - nach dem Aperitif. Die Dame, die ihn dann ablöste, war noch etwas unbeholfen, jedoch auch bemüht und freundlich.
Fazit: Abends wahrscheinlich lohnenswerter als Mittags. So konnten die Weinstuben unseren Erwartungen jedenfalls nicht gerecht werden, positiv hervorzuheben ist allerdings das schöne Ambiente sowie der vielversprechende Trockenschrank.
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Den ersten Morgen in Würzburg verbrachten wir mit der Besichtigung der berühmten Residenz, die nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe ist. Sowohl der umfangreiche Hofgarten, der frei zugänglich ist, als auch die kostenpflichtige Führung waren den Besuch durchaus wert. Doch genug vom Touristenprogramm, hin zur kulinarischen Erkundung der Stadt…
Zur Stärkung... mehr lesen
3.0 stars -
"Kurzurlaub in Franken - Teil 3: Doch ins Wasser gefallen…" StadtLandGenussUm den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Den ersten Morgen in Würzburg verbrachten wir mit der Besichtigung der berühmten Residenz, die nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe ist. Sowohl der umfangreiche Hofgarten, der frei zugänglich ist, als auch die kostenpflichtige Führung waren den Besuch durchaus wert. Doch genug vom Touristenprogramm, hin zur kulinarischen Erkundung der Stadt…
Zur Stärkung
Besucht am 13.05.2018Besuchszeit: Mittagessen 10 Personen
Rechnungsbetrag: 215 EUR
Es war am letzten Muttertag, als wir einen neuen „Chinesen“ ausprobieren wollten.
Die Anfahrt war einfach und schnell über den Stadtring zum Ende der Nürnberger Straße und dann in die Hertzstrasse 3. Und irgendwie kam mir alles sehr bekannt vor.
NATÜRLICH. Der Chinatempel namens Kaiserpalast war vormals das Autohaus Kreckel. Und dort hatte ich mir vor vielen Jahren zwei meiner ersten Autos gekauft: einen roten R12 Kombi und einen goldfgarbenen R18 Kombi.
Geändert hat sich nicht viel: das gleiche Gelände mit ausreichend Parkplätzen und das gleiche Gebäude, flach, rundum verglast und nun mit einem Hauch von China übertüncht.
Wir hatten eine Tisch für 10 Personen reserviert. Dieser war rund und groß, in der Mitte etwas erhöht. Hier musste das schmutzige Geschirr zur regelmäßigen Abholung abgestellt werden. Beim Gang zu unserem Tisch ging es schon mal am Buffet und an der Grilltheke vorbei.
Es roch angenehm und verstärkte das Hungergefühl.
Nun zum Buffet selbst ist nicht viel zu sagen. Das übliche, stets gleiche Asia-Angebot.
Die Salattheke jedoch war gut ausgestattet, auch mit den verschiedensten Dressings. Dort holte ich mir gleich einen ausreichend gefüllten Teller. Danach ging es zu Rindfleisch mit Nudeln. Die Soße, von der das Fleisch umgeben war, gefiel meinem Gaumen jedoch nicht sonderlich.
Doch die knusprig gebratenen Teile von der Hähnchenbrust waren geschmacklich super. Die Ente dagegen weniger. Sie war mir zu fett.
Die Sushi- und Fischabteilung ließ ich links liegen. Es reichte mir hier schon der Duft vom Teller meiner Tischnachbarin.
Auch die vielen rohen Fleisch- und Fischstücke, die man dem Grillmeister bringen konnte, rührte ich nicht an, denn der gute Mann am Grill war dermaßen gestresst und verschwitzt an diesem heißen Tag, dass ich ihm keine zusätzliche Arbeit aufbürden wollte.
Abschließend dann noch einen leckeren Eisbecher und nun hieß es warten und nochmals warten, denn einige aus unserer Gesellschaft mussten auch noch das Letzte aus dem armen Grillmeister herausholen.
Die Bedienung war trotz der vielen Gäste flott und höflich. Der Preis von 17,90 € zuzüglich Getränke lag leicht über dem Durchschnitt, aber dafür war die Anfahrt im Vergleich zu unserem bisher favorisiertem Lokal wesentlich kürzer.
Insgesamt ein eher schlicht ausgestattetes Lokal, das noch etwas an Flair des frühreren Autohauses ausstrahlt, aber über ein reichlich großes Buffet und ein „sehr gefordertes Barbecue-Personal“ verfügt.
Daher für mich durchaus empfehlenswert.
Es war am letzten Muttertag, als wir einen neuen „Chinesen“ ausprobieren wollten.
Die Anfahrt war einfach und schnell über den Stadtring zum Ende der Nürnberger Straße und dann in die Hertzstrasse 3. Und irgendwie kam mir alles sehr bekannt vor.
NATÜRLICH. Der Chinatempel namens Kaiserpalast war vormals das Autohaus Kreckel. Und dort hatte ich mir vor vielen Jahren zwei meiner ersten Autos gekauft: einen roten R12 Kombi und einen goldfgarbenen R18 Kombi.
Geändert hat sich nicht viel: das gleiche Gelände mit... mehr lesen
Restaurant Kaiser Palast
Restaurant Kaiser Palast€-€€€Restaurant093127055938Hertzstraße 3, 97076 Würzburg
3.0 stars -
"Asia all you can eat..." LeventEs war am letzten Muttertag, als wir einen neuen „Chinesen“ ausprobieren wollten.
Die Anfahrt war einfach und schnell über den Stadtring zum Ende der Nürnberger Straße und dann in die Hertzstrasse 3. Und irgendwie kam mir alles sehr bekannt vor.
NATÜRLICH. Der Chinatempel namens Kaiserpalast war vormals das Autohaus Kreckel. Und dort hatte ich mir vor vielen Jahren zwei meiner ersten Autos gekauft: einen roten R12 Kombi und einen goldfgarbenen R18 Kombi.
Geändert hat sich nicht viel: das gleiche Gelände mit
Geschrieben am 19.07.2018 2018-07-19| Aktualisiert am
30.07.2018
Besucht am 03.10.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 100 EUR
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Das eigentlich zur Lokalität unseres Abendessens auserkorene Bürgerspital nahe unseres Hotels musste seine Tore (und Küche) laut Aushang leider kurzfristig aufgrund eines Wasserschadens schließen. Sodann nahmen wir Kurs Richtung Innenstadt und fanden uns im „Restaurant & Weinhaus Stachel“ wieder. Der mit stolzen 600 Jahren älteste Gasthof Würzburgs (und sicherlich auch einer der ältesten Deutschlands) war auch an diesem Dienstagabend gut gefüllt. In der urigen Gaststube des Weinhauses, die ihren Charme durch holzvertäfelte Wände, Bleiglasfenster und einen altertümlichen Kachelofen in der Mitte des Raumes erhält, ergatterten wir ohne Reservierung noch den letzten freien Tisch in einer kleinen Fensternische, die den älteren Herrschaften vor uns zu eng war, uns aber sehr gemütlich daherkam. Dabei wachte Restaurantleiter Heiko Wulff mit Argusaugen über das Treiben im Restaurant, nahm die Platzierungen vor und kümmerte sich selbst nur um wohl von ihm eigens dafür auserkorene Tische. Wir wurden währenddessen über den Abend von einer freundlichen, aber noch etwas unerfahrenen jungen Dame bewirtet. Ihre Unerfahrenheit wurde durch ihre Bemühtheit problemlos ausgeglichen.
Vorneweg begann der Abend für Herrn Stadt mit einem Winzersekt aus Silvaner und Kerner vom Weingut Hans Wirsching zu 4,80 €/0,1 l - was gibt es schöneres als die Herbstzeit in Weinbaugebieten.
Sodann entschied sich Herr Stadt zur Vorspeise für das Thunfischcarpaccio mit Zitronen-Ingwer-Chili-Marinade und Salatröschen (10,50 €). Das Carpaccio selbst war von guter Qualität, die Konsistenz hätte besser nicht sein können. Auch wenn von der Chili leider kaum etwas zu schmecken war, insgesamt ein sehr leckerer Gang.
Den dazu passenden Wein musste die junge Bedienung beim erfahreneren Kollegen erfragen - allemal besser, als einfach ins Blaue zu raten. Der empfohlene 2016er Rosé vom Weingut Max Müller I aus dem unterfränkischen Volkach (5,20 €/0,25 l) wurde leider zu kalt serviert, sodass sich der Geschmack erst mit der Zeit entfalten konnte - sehr schade.
Frau Land, die sich bis jetzt kulinarisch nur auf Geschmacksproben bei Herrn Stadt beschränkt hatte, bekam mit dem Hauptgang dann nun auch endlich etwas zu tun. Die selbstgemachten Gnocchi mit Tomatenragout, Rucola und Parmesan (12,90 €) waren etwas zögerlich bestellt worden, da allzu oft nur mittelmäßige und fade Tomatensaucen über die Pässe der Restaurantküchen wandern, denen die Gnocchi den noch vorhandenen Restgeschmack dann gänzlich entziehen. Groß war die Freude daher, dass dieser Gang überraschend aromatisch daherkam. Ausreichend gewürzt und begleitet von einer Scheurebe (ebenfalls Max Müller I, 5,30 €/0,25 l) war dieser Gang mit den saftigen Gnocchi ein wahrer Gaumenschmaus. Die Portion war ebenfalls angemessen, was bei Nudelgerichten nicht immer der Fall ist und schnell in die Völlerei umschlagen kann. So aber ein wirklich schöner Gang.
Herr Stadt bekam währenddessen das Zweierlei vom Weidelamm von der Empfehlungskarte. Geschmorte Keule und kurz Gebratenes vom Rücken wurden auf Bohnencassoulet und Thymiankartoffeln zu 26,90 € serviert. Das qualitativ hochwertige Fleisch kam in einer sehr würzigen und intensiven Sauce daher, wogegen das deutlich mildere Gemüse abfiel.
Mit dem Wein wurde ebenfalls nicht gegeizt und so probierte Herr Stadt zunächst die Domina aus der Hand und dem Keller von Max Markelt (Eibelstadt, 2,70 €/0,1 l), die etwas schwach daherkam, sodann deswegen den kräftigeren 2015er Blauen Zweigelt vom Weingut Burrheim (Mainstockheim, 2,50 €/0,1 l). Der gewünschte Federweiße von Frau Land war allerdings leider schon aus.
Zum Finale sollte es dann für Frau Land die Crème brûlée von der Tonkabohne (6,50 €) sein. Um diese Trendzutat kommt man derzeit in der einigermaßen gehobenen Küche ja kaum herum. Und dies nicht zu Unrecht - die Crème war sehr schön karamellisiert, die Tonkabohne gab einen leicht bitteren Geschmack dazu. Einzig die Größe des Desserts sprengte den Rahmen des Angenehmen - kleinere Portionen sind bei Nachspeisen dann doch zu präferieren.
Herr Stadt fand seinen Abschluss mit der 5er Käsevariation, die mit verschiedenen Senfspezialitäten, frischer Feige und Baguette zu 5,90 € dargeboten wurde. Nichts Besonderes, aber insbesondere zu diesem Preis ein guter Abschluss des Abends.
Als Dessertwein entschieden wir uns beide für die berühmte Rieslaner Auslese des ortsansässigen Juliusspitals, die Trägerin der Frankenweinmedaille in Gold ist und diesen Titel durch ihr fruchtiges, vollmundiges Aroma mehr als verdient hat. Der Preis von 5,00 € für 0,1 l ist daher - wie auch bei den anderen Weinen - verhältnismäßig günstig bemessen.
Fazit: Qualitativ hochwertiges Essen sowie Wein zu angemessenen bis günstigen Preisen in uriger, aber feiner Atmosphäre. Wer sich in bürgerlich-gehobenem Ambiente wohlfühlt, für den ist der „Stachel“ auf jeden Fall einen Besuch wert.
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Das eigentlich zur Lokalität unseres Abendessens auserkorene Bürgerspital nahe unseres Hotels musste seine Tore (und Küche) laut Aushang leider kurzfristig aufgrund eines Wasserschadens schließen. Sodann nahmen wir Kurs Richtung Innenstadt und fanden uns im „Restaurant & Weinhaus Stachel“ wieder. Der mit stolzen 600 Jahren älteste Gasthof... mehr lesen
Restaurant und Weinhaus Zum Stachel
Restaurant und Weinhaus Zum Stachel€-€€€Restaurant, Weinkeller093152770Gressengasse 1, 97070 Würzburg
3.5 stars -
"Kurzurlaub in Franken - Teil 2: Ein Wasserrohrbruch mit Happy End" StadtLandGenussUm den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Das eigentlich zur Lokalität unseres Abendessens auserkorene Bürgerspital nahe unseres Hotels musste seine Tore (und Küche) laut Aushang leider kurzfristig aufgrund eines Wasserschadens schließen. Sodann nahmen wir Kurs Richtung Innenstadt und fanden uns im „Restaurant & Weinhaus Stachel“ wieder. Der mit stolzen 600 Jahren älteste Gasthof
Neue Herausforderung gesucht?
Bock auf geile individuelle Burger?
Dann bist du bei uns im Team genau richtig.
Egal ob Theke, Service oder Küche.
Wir suchen für unser Lokal in Tauberbischofsheim Verstärkung in Voll,- oder Teilzeit.
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Geschrieben am 16.07.2018 2018-07-16| Aktualisiert am
16.07.2018
Besucht am 03.10.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Nach der Ankunft im Hotel, wo wir bereits mit den Eigenheiten der fränkischen Sprache zu kämpfen hatten ("Bleibo?" = "Wie lange wollen Sie bleiben?"), und einem ersten Rundgang durch die Altstadt kehrten wir in das direkt am Marktplatz gelegene Café Michel ein. Etwas skeptisch machten uns die bereits von außen erkennbaren extrem gut gefüllten Tische; der Verdacht der Touri-Falle konnte sich aber nicht bestätigen. Das Café, das seit 1911 existiert und mittlerweile von der jüngsten Generation der Familie Michel geführt wird, erstreckt sich über zwei Etagen. Mit etwas Glück ergatterten wir einen winzigen Tisch an der Fensterfront im Obergeschoss, von der aus man einen schönen Blick auf den Markt und die umliegenden Altstadtbauten hat. Auch der Trubel, der durch das ständige Kommen und Gehen von Touristen und ortsansässigen Senioren gleichermaßen im Café herrscht, beschränkt sich hauptsächlich auf die untere Etage, wenngleich die zuständige Dame im Service den Stress leider mit nach oben brachte.
Aufgrund der abendlichen Pläne und der bereits etwas fortgeschrittenen Mittagszeit entschieden wir uns, nur ein kleines nachträgliches Mittagessen mit Kaffee und Kuchen zu vereinen. Das von der für ein Kaffeehaus auffallend umfangreichen Karte gewählte Ciabatta griechischer Art mit Olive, Zwiebel, Tomate und Schafskäse (4,20 €) sowie die 6 Nürnberger Bratwürste mit Kartoffelsalat (6,20 €) waren von durchschnittlicher Qualität. Dazu genossen wir Saison und Region entsprechend den ersten Federweißen des Jahres - nicht zu süß, nicht zu herb: sehr lecker!
Das Joghurttörtchen (2,90 €) sowie das Schokoladen-Éclaire (2,50 €) im Anschluss waren hübsch anzusehen, geschmacklich dabei im Rahmen der Erwartungen.
Bemerkenswert waren hier vor allem die Preise, die man in Lokalitäten solcher Lagen durchaus höher einschätzt und auch schon bezahlt hat. Daran war wirklich nichts auszusetzen. Schade, dass das Personal, das einen solchen Betrieb im Laden wohl gewöhnt sein dürfte, zumindest in Teilen nicht stressfest genug zu sein scheint, sodass sich die Unruhe auf die Gäste überträgt. Trotzdem schön zu wissen, dass hier noch ein Café in Familienhand geführt wird, welches sich nicht an Touristen und wohlhabenden Rentnern übermäßig zu bereichern versucht.
Um den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Nach der Ankunft im Hotel, wo wir bereits mit den Eigenheiten der fränkischen Sprache zu kämpfen hatten ("Bleibo?" = "Wie lange wollen Sie bleiben?"), und einem ersten Rundgang durch die Altstadt kehrten wir in das direkt am Marktplatz gelegene Café Michel ein. Etwas skeptisch machten uns die... mehr lesen
3.0 stars -
"Kurzurlaub in Franken - Teil 1: Michel am Markt" StadtLandGenussUm den goldenen Herbst in seinen schönsten Zügen zu genießen, machten wir uns vergangenen Oktober für einen Kurzurlaub nach Würzburg auf. Die Stadt überraschte uns mit schönem Wetter, sehr vielen Kirchen und guter Gastronomie.
Nach der Ankunft im Hotel, wo wir bereits mit den Eigenheiten der fränkischen Sprache zu kämpfen hatten ("Bleibo?" = "Wie lange wollen Sie bleiben?"), und einem ersten Rundgang durch die Altstadt kehrten wir in das direkt am Marktplatz gelegene Café Michel ein. Etwas skeptisch machten uns die
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Ein letztes Mittagessen vor unserer Abreise führte uns in die Weinstuben des zweiten berühmten, ortsansässigen Spitals. Nachdem wir uns im Weinladen an der Ecke mit Bocksbeuteln eingedeckt hatten, ließen wir uns in der altmodisch gestalteten Gaststube nieder, die sich mit der Zeit mit Publikum jenseits des Renteneintrittsalters gut füllte. Im Sommer ist ein Besuch der Terrasse, die abseits der Straße nett im Innenhof gelegen ist, sicher empfehlenswert.
Der kurz angebundene, jedoch höfliche und korrekte Kellner brachte nach kurzer Wartezeit das bestellte Essen, für Herrn Stadt das Paar Fränkischer Bratwürste mit Bratkartoffeln, für Frau Land die bunten Pestonudeln mit frischem Schwenkgemüse und Cocktailtomaten (13,90 €).
Die Würste waren leider viel zu fettig, die Bratkartoffeln zwar nicht wirklich kross, aber da hat man an anderer Stelle auch schon deutlich Schlechteres auf den Teller bekommen, so zumindest in Ordnung. Dazu gab’s Senf aus der Packung. Naja… die minimalistische Salatgarnitur konnte hier jedenfalls auch nichts retten.
Die Nudeln hingegen waren mit ausreichend (selbstgemachtem?) Pesto wirklich sehr schmackhaft, das diverse angebratene Gemüse (bunte Paprika, Tomaten, Zuckerschoten, Romanesco) noch knackig und durchweg frisch - so, wie es sein soll. Die Portion war ausreichend und die ganze Darbietung moderner, als das Ambiente vermuten ließ.
Zum Abschluss unserer Reise bot das Juliusspital somit ein Wechselbad der Gefühle. Gutbürgerliche Küche will immer noch gekonnt sein - hoffentlich verlässt man sich hier nicht zu sehr auf die alteingesessene Stammkundschaft oder die Touristen, die dem Namen des Traditionshauses blind folgen.